Kurzbeschreibung
Software soll häufig weltweit vermarktet werden und muss daher internationalisiert und lokalisiert werden. Dazu gehört sicherlich, dass in der Oberfläche verwendete Zeichenketten austauschbar gemacht und in verschiedenen Sprachen übersetzt werden, allerdings ist dies nur ein kleiner Teil der Arbeit. Weiter müssen auch Dinge wie unterschiedliche Maßeinheiten, Datumsformate, Tastaturlayouts aber auch die Vorbelegung von Farben und Symbolen in verschiedenen Kulturen und vieles mehr berücksichtigt werden.
Eclipse bietet derzeit lediglich Unterstützung für das automatische Ersetzen von Zeichenketten durch sogenannte ResourceBundles. Ziel dieser Veranstaltung ist es, unter Verwendung des Wasserfallprozesses ein Eclipse-Plugin zu entwickeln, dass den Entwickler bei möglichst vielen der bei der Internationalisierung und Lokalisierung auftretenden Aufgaben unterstützt. So sollen sich mit dem Plugin beispielsweise automatisch Grafiken und Tastaturkürzel ersetzen lassen. Zudem soll das Plugin einen Editor für ResourceBundles besitzen, der das Erstellen und Verwalten von ResourceBundles auch Nicht-Informatikern möglich macht.
Weitere Informationen
Als Programmiersprache ist Java vorgegeben. Die Entwicklung findet mit Eclipse statt. Weitere Informationen erhalten Sie in der Vorbesprechung des Praktikums.
Voraussetzungen
Der erfolgreiche Abschluss der Module Grundbegriffe der Informatik [IN1INGI] und Programmieren [IN1INPROG] wird vorausgesetzt.
Empfehlung: Die Veranstaltung sollte erst belegt werden, wenn alle Scheine aus den ersten beiden Semestern erworben wurden.
Erfolgskontrolle
Die Erfolgskontrolle erfolgt nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 SPO Informatik Bachelor als benotete Erfolgskontrolle anderer Art. Die im folgenden genannten Artefakte werden separat benotet und gehen mit folgendem Prozentsatz in die Gesamtnote ein:
- Pflichtenheft: 10%
- Entwurf: 30%
- Implementierung: 30%
- Qualitätssicherung: 20%
- Abschlusspräsentation: 10%



